Küche Familie H. / Rohrbach

Verpixelt Küche

Vorher

H 2014_404

Nachher

H 2014_401

Nachher

Ausgangssituation:

Ein modernes, architektonisch offenes Wohnraumkonzept, bei dem sich jedoch die bestehende Küche in einer nach Norden ausgerichteten Raumnische befand – weitgehend abgetrennt von Kommunikation und Sicht in den großzügigen Wohn- und Aufenthaltsbereich.

Herausforderung:

Die Küche samt Essbereich sollte mit dem Wohnraum vernetzt und in diesen stimmig integriert werden, sodass die Bereiche Wohnen, Essen und Kochen ein harmonisches Ensemble darstellen. Als Koch- und Kommunikationszentrum der Familie sollte die neue Küche zugleich funktional als auch wohnlich sein.

Entsprechend dem Designanspruch der gesamten Räumlichkeit galt es zudem, einerseits ein Einrichtungskonzept zu entwickeln, dessen Linie und Stimmigkeit sich in allen 3 Bereichen – Wohnen, Essen, Kochen – fortsetzt sowie andererseits eine optimale Raumnutzung zu gewährleisten.

Lösung:

Am ursprünglichen Standort der Küche entstand durch das Einziehen einer Trennwand und dem Einbau eines darin integrierten Glastürelements eine Speis mit viel Stauraum und Ablagemöglichkeiten. Durch die Glastür kommt weiterhin auch von der Nordseite des Gebäudes Licht in die Küche.

Die neue Küche wurde in den großen, südseitigen Wohnraumbereich verlegt und wirkt hier als Blickfang, sobald man den Raum betritt. Eine Insellösung bietet der Köchin nun während ihrer Arbeit ein helles, freundliches Arbeitsumfeld sowie freie Sicht in den Ess- und Wohnbereich, da die gesamte Keramik-Arbeitsfläche mit integrierter Spüle und BORA-Kochsystem dem Raum zugewandt ist. Dies ermöglicht nun auch die jederzeitige Teilnahme an Gesprächen bzw. am Familienleben während des Kochens. Ergänzt wird die Insel von einer Thekenplatte aus massiver Eiche mit Baumwalze sowie farblich zu den Küchenfronten in Lava und Fango passenden Frühstückshockern. Dadurch entsteht ein Barcharakter, der sowohl dazu einlädt, hier morgens schnell einen Kaffee, aber auch abends gemütlich mit Freunden ein Glas Wein zu trinken.

Die Hochschränke der Küche wurden in eine künstlich geschaffene Mauernische versenkt, die mit Parkettboden (Eiche Landhausdiele) verkleidet wurde. Die Tiefe der Schränke verringert sich dadurch optisch um die Hälfte, was dem Ensemble Leichtigkeit verleiht. Ein L-förmiges Edelstahlregal bildet als Abschluss nach oben einen zusätzlichen optischen Reiz und bietet Platz für individuelle Gestaltung.

Den fließenden Übergang zwischen Küche und Wohnraum schafft der großzügige Essbereich, der im vorderen zentralen, wintergartenähnlichen Raumbereich positioniert ist, von wo aus man einen herrlichen Blick in den Garten genießen kann. Andererseits wärmt der Anblick des gegenüberliegenden Kachelofens, wenn dort hinter Glas das Feuer lodert.

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