Vorraum-Gestaltung Familie M. / Schlägl

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Nachher

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Nachher

Ausgangssituation:

Mit groben Angaben über die Ausführung des neu zu gestaltenden Vorraumes begannen wir die Situation zu überarbeiten. Die bestehende Möblierung war eher spärlich, was uns ermöglichte, frei, ohne auf Gewohntes Rücksicht nehmen zu müssen, eine Planung zu verwirklichen.

Herausforderung:

Einerseits waren an zwei Stellen eine Absperrvorrichtung für Installationen in der Wand, andererseits ein E- Verteiler, welche zugänglich bleiben mussten. Zusätzlich enthielt die bestehende Decke ein über 20 Jahre altes Ornomanet, welches erhalten bleiben sollte. Um ein harmonisches Bild zu schaffen, musste der Stil folglich in die Planung eingearbeitet werden. Ein weiterer großer Wunsch war es, eine Trennung zu schaffen, um einen Flur nach der Haustür mit einem kühleren Raumklima zu erreichen und somit die Heizkosten reduzieren zu können.

Lösung:

Für die Abtrennung zum Windfang entfernten wir einen Teil der alten Decke und befestigten darin eine Konstruktion die uns als tragendes Element für die raumhohe Schiebetüre diente. Diese große Ganzglas-Türe wollten wir, nachdem sie im Sommer doch meistens offen steht, aber nicht frei stehen lassen. Ohnehin benötigten wir Platz, da durch die vielen Türen wenig Wandfläche zur Verfügung stand. Somit verbauten wir den Bereich in dem die Schiebetüre offen steht und machten uns den Verbau gleich als Gäste- und Tagesgarderobe zunutze. Ein nette Sitzfläche ermöglicht nun bequemes Fertigmachen zum Verlassen des Hauses. Die darunterliegende Ablage bietet optimalen Platz für einige Schuhe und kann auch zum Ablesen der dahinterliegenden Wasseruhr abgenommen werden.
Die freiliegende Kleiderstange mit dem Ablagebord darüber vollendet das Bild im Eingangsbereich.
Um gewisse Gehlinien zu verdeutlichen und Ecken zu entschärfen, versuchten wir nicht, einzelne Ecken abzuschrägen, was einen Stilbruch zu Folge gehabt hätte, sondern ordneten ganze Elemente mit einer leichten schrägen Stellung zum Raum an.

Beim Betreten des Raumes fällt der Blick in den gegenüberliegenden Bereich, zur eigentlichen Garderobe. Mit zwei modernen Farben und ohne zusätzliche Holzauswahl, diese hatten wir bereits in der Decke integriert, kombinierten wir einzelne Elemente zu einem stimmigen Gesamtmöbelstück mit Laden und Türen sowie geschützten Dekorationsmöglichkeiten. Alte Holzteile an der Wand wurden weiß gefärbt, um den Blick nicht vom Wesentlichen abzulenken.

Um auf den gewohnten morgendlichen Kontrollblick nicht verzichten zu müssen, verbauten wir einen ins Möbelstück laufenden Spiegel neben einem gefärbten Paneel. Was auf den ersten Blick nicht auffällt, hinter dieser Möbelkreation ist jetzt der E-Verteiler versteckt. Optisch ein Blickfang, aber immer noch leicht zugänglich.

Last but not least musste noch Stauraum kreiert werden, auch hierfür hatten wir noch gute Ideen parat:
Im Inneren des Raumes bot sich dafür eine Ecke, in welcher wieder ein raumhoher Schiebetürschrank für viel Platz sorgte. Auch hier kann die Rückwand des Schrankes leicht abgenommen werden, um zu den Heizungsrohren zu gelangen. Mit Innenladen und Kleiderstange ein optimaler Platzgewinn.

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